Der Sternhimmel im Juni: Der Mond wirkt größer, als er ist
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Der Sternhimmel im Juni : Der Mond wirkt größer, als er istVon Von Jan Hattenbach30.05.2026, 17:51Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenMondillusion: Im Juni erscheint unser Erdtrabant in Horizontnähe größer als bei höherem Stand am Firmament.dpaDer Sommerhimmel gewinnt im Juni die Überhand: Ein besonderes Schauspiel ist dabei das Treffen der beiden kleinsten und des größten Planeten unseres Sonnensystems.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App In der ersten Junihälfte schmücken Merkur, Venus und Jupiter nach Sonnenuntergang den Nordwesthorizont. Das Treffen der beiden kleinsten und des größten Planeten unseres Sonnensystems erreicht um den 9. Juni seinen Höhepunkt, wenn die helle Venus an dem etwas blasseren Jupiter vorbeizieht und fortan höher steht als der Riesenplanet. Dabei kommen sich die beiden auf etwa das Dreifache des Vollmonddurchmessers nahe – das Paar fällt damit auch ungeübten Sternguckern sofort auf, zumal beide Planeten nach Sonne und Mond die hellsten Objekte am Himmel überhaupt sind.Der erheblich schwächere Merkur hält hingegen respektvollen Abstand und erhebt sich nur knapp über den Horizont, sobald kurz nach 22 Uhr der Himmel dunkel genug geworden ist, um ihn wahrnehmen zu können. Merkurs Abendsichtbarkeit ist im Juni ohnehin eher ungünstig: Die Ekliptik, also die die Ebene des Sonnensystems markierende Linie am Himmel, steht im Sommer zum Abend recht flach. Dennoch sollte sich der kleinste Planet (sein Durchmesser erreicht nur knapp 4900 Kilometer) bei klarem Himmel in der Dämmerung mit einem Fernglas leicht ausmachen lassen. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Die Venus bekommt Besuch von der schmalen MondsichelZum Monatsende verlassen sowohl Merkur als auch Jupiter die Himmelsbühne und wandern aus Erdsicht vor (im Falle von Merkur) und hinter die Sonne (Jupiter), stehen also gemeinsam mit dieser am Taghimmel und sind nicht mehr zu sehen. Nur Venus bleibt übrig:...




