Wenige Stunden vor Beginn der Gespräche - Iran droht mit Absage der Verhandlungen
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Wenige Stunden vor Beginn der Gespräche: Iran droht mit Absage der VerhandlungenIrans Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf (64)Foto: Vahid Salemi/AP/dpaJeannePlaumann10.04.2026 - 18:01 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenTeheran (Iran) – Brisante Aussage von Irans Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf! Nur wenige Stunden vor dem möglichen Beginn von Verhandlungen mit den USA schreibt er auf X: „Zwei der zwischen den Parteien einvernehmlich beschlossenen Maßnahmen sind noch nicht umgesetzt worden: Ein Waffenstillstand im Libanon und die Freigabe der blockierten iranischen Vermögenswerte vor Beginn der Verhandlungen.“Die Forderung der Mullahs: „Diese beiden Angelegenheiten müssen erfüllt werden, bevor die Verhandlungen beginnen.“ Damit bleibt kaum Hoffnung für die Verhandlungen am Samstag. Denn: Es gibt bisher keine Anzeichen dafür, dass Israel seine Angriffe auf die Hisbollah-Terroristen im Libanon einstellen wird, da diese kontinuierlich Drohnen und Raketen auf Nordisrael schießen. Dass die USA Vermögenswerte des Irans freigeben, scheint genauso unwahrscheinlich. In Islamabad wurden große Poster aufgehängt, die die USA-Iran-Verhandlungen ankündigenFoto: REUTERSDie Fronten sind an weiterer Stelle verhärtet: Iran will die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormus kontrollieren und sein Atomprogramm fortführen. Für die USA ist das inakzeptabel. US-Vizepräsident JD Vance (41) machte vor seinem Abflug zu den Verhandlungen nach Pakistan am Freitagnachmittag klar: „Wenn die Iraner bereit sind, ernsthaft zu verhandeln, sind wir bereit, ihnen die Hand zu reichen. Wenn sie versuchen, Spielchen mit uns zu spielen, werden sie feststellen, dass unser Verhandlungsteam wenig aufgeschlossen dafür ist.“ Er hoffe aber auf ein „positives“ Ergebnis.Fronten sind verhärtetDoch die Verhandlungen in Pakistan stehen auf sehr wackeligen Beinen. Am Wochenende sollen in Islamabad Delegationen aus den USA und dem Iran eigentlich einen Friedensdeal ausverhandeln. Nach f...



