Uhren: 2.350.000 Schweizer Franken
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Uhren : 2.350.000 Schweizer FrankenVon Martin Häußermann04.05.2026, 17:15Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenCode 11.59: In dieser Modellreihe gibt es vier NeuerscheinungenHerstellerAudemars Piguet wächst und baut Uhren zu märchenhaften Preisen. Ein Besuch am Ort der Zeit.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die einen nennen es das Tal der Tüftler, die anderen meinen, dass sich hier Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Stimmt beides. Fest steht, dass im malerischen Vallée de Joux jede Menge Uhrenfirmen und noch mehr Uhrmacher zu Hause sind. Hasen haben wir bei unserem Besuch nicht gesehen, wohl aber ein Kaninchen. Überlebensgroß. Rund vier Meter ragt die Skulptur in den Himmel von Le Brassus, der Heimat von Audemars Piguet – für Uhrenfreunde kurz AP.Wie Alice im Wunderland folgen auch wir dem weißen Kaninchen, das eine Taschenuhr von AP trägt, und landen schnurstracks im Stammhaus der Uhrenmanufaktur. Hier, in diesem 1400-Seelen-Dorf im Schweizer Kanton Waadt, startete im Jahr 1875 die Erfolgsgeschichte einer Uhrenmarke, die heute nach Rolex, Cartier und Omega die viertgrößte der Schweiz ist – mit einem geschätzten Jahresumsatz von umgerechnet rund 2,5 Milliarden Euro. Offizielle Angaben zu den Geschäftszahlen macht das konzernunabhängige Unternehmen nicht, eine Publikationspflicht besteht nicht.Rund 50.000 Uhren im JahrHeute hat Audemars Piguet mehr als doppelt so viele Mitarbeiter wie Le Brassus Einwohner – und wächst kontinuierlich. So kaufte man 2025 den Komponentenhersteller Inhotec im benachbarten Kanton Neuenburg, der hilft, die Fertigungstiefe zu erhöhen. Ferner wurde im Januar eine moderne Produktionsstätte am Stammsitz in Betrieb genommen. Jüngst im März kam noch ein weiterer Betrieb im Genfer Vorort Meyrin dazu. Keine Frage, AP setzt trotz aller weltweiten Verwerfungen auf Wachstum und strotzt vor Selbstvertrauen. Ilaria Resta, die 2024 den Vorstandsvorsitz übernahm, wird in der Schweizer Wirtschaftspresse zitiert: „Wir produ...





