Streit um Bahnhofsfassade - Diese Buchstabensuppe ist Kunst am Bau
•Streit um Bahnhofsfassade: Diese Buchstabensuppe ist ein KunstwerkRaten Sie mal: In welcher Stadt steht dieser Bahnhof?
•Foto: StadtverwaltungMichaelSauerbier07.04.2026 - 07:07 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenPotsdam – Wo sind wir denn hier gelandet?
•Die neue Fassade eines Bahnhofs im Berliner Speckgürtel gibt den Reisenden Rätsel auf.
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Streit um Bahnhofsfassade: Diese Buchstabensuppe ist ein KunstwerkRaten Sie mal: In welcher Stadt steht dieser Bahnhof? Foto: StadtverwaltungMichaelSauerbier07.04.2026 - 07:07 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenPotsdam – Wo sind wir denn hier gelandet? Die neue Fassade eines Bahnhofs im Berliner Speckgürtel gibt den Reisenden Rätsel auf. Statt des Namens der Stadt schmückt eine Buchstabensuppe die Front. Nicht jeder freut sich über diese „Kunst am Bau“.Seit drei Jahren wird das historische Bahnhofsgebäude aufwendig umgebaut. Jetzt sind die Planen an der Fassade gefallen – und die Fahrgäste staunen. Zum Vorschein kam ein Buchstaben-Puzzle, das sich nicht jedem Betrachter auf den ersten Blick erschließt: 27 teils schräge Lettern, scheinbar wahllos hingestreut. Auf den zweiten Blick ist der Schrift-Salat leicht zu entziffern. Zeilenweise von links nach rechts und von oben nach unten gelesen steht dort „Kulturbahnhof Hohen Neuendorf“. Es ist ein Werk der Künstlerin Barbara Trautmann. Die Berlinerin hatte sich im „Kunst am Bau“-Wettbewerb gegen 15 Mitbewerber durchgesetzt.So sah der S-Bahnhof Hohen Neuendorf vor dem Umbau ausFoto: Sabine Gudath/IMAGODoch die Auswahl erntet auch Kritik. „Schön ist anders“, schrieb ein Facebook-Nutzer. Eine andere: „Russisch Brot an die Fassade geschmissen und zack..... Kunst.“ „Anscheinend war ich schon mit 4 Jahren eine Künstlerin.“ Stadtrats-Chef Raimund Weiland (CDU) konterte im Hauptausschuss: „Kunst muss anecken und auch mal provozieren.“„Vielen Bürgern gefällt der Buchstabensalat nicht“, sagt Christian Erhard-Maciejewski (50), Chef der FDP-Stadtfraktion, „schade, dass die Einwohner nicht beteiligt wurden.“ Am meisten ärgern ihn die hohen Kosten des Projekts. Erhard-Maciejewski: „Sie sind von rund 3 auf 9 Millionen gestiegen.“ 82.000 Euro kosten allein die Buchstaben der Bahnhofsfront.Mehr zum ThemaKampf gegen Steuertricks: Berlin drängt aufs digitale BezahlenBerlin plant eine Pflicht für digitale Zahlungsmittel, um Steue...المصدر: Bild | Source: Bild
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