„Schotti“ zeigt, wo der Hammer hängt - Erster humanoider Roboter arbeitet in Baumarkt
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„Schotti“ zeigt, wo der Hammer hängt: Erster menschlicher Roboter arbeitet im BaumarktEin bayerischer Baumarkt lässt Schotti derzeit für die Kundenbetreuung testen. In seinen Pausen tanzt er auf dem ParkplatzFoto: Theo Klein/BILDHannes KohlmaierMünchen04.05.2026 - 15:02 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenPocking (Bayern) – Klack-klack-klack! Mit diesem Geräusch kündigt sich Schotti an, bevor er mit seinen dünnen Beinchen zwischen den Regalen auftaucht. Die meisten Menschen bleiben erst mal ehrfürchtig stehen. Doch wenn er zu reden beginnt, ist das Eis sofort gebrochen. „Griaß de, i zoag da, wo’s lang geht“, sagt er auf Österreichisch. Denn Pocking bei Passau, wo der Roboter in einem Baumarkt arbeitet, liegt nah an der österreichischen Grenze. Viele Kunden kommen von dort.„Wir wollten ihn eigentlich bairisch reden lassen, aber das gibt’s nicht als Sprachmodell für die KI des Roboters“, sagt Florian Weichselbaumer (42), der mit seiner Firma Labland.ai Roboter trainiert und programmiert. Gerade testet er das neueste Modell aus China, einen 80.000 Euro teuren Unitree G1 EDU U4. „Von denen gibt es derzeit in Europa nur zwei“, sagt Weichselbaumer zu BILD. Schotti führt Kundin Ute Bautele (67) im Baumarkt zu den Blumenkübeln. Programmierer Sebastian Vesper (43, re.) beobachtet den Test im Hintergrund Foto: Theo Klein/BILDRoboter spricht österreichisch„Isch such n Pflanzgefäß fier draußn“, verkündet Kundin Ute Bautele (67, Rentnerin) in hörbarem Sächsisch dem vermeintlich österreichischen Roboter. Der antwortet: „I zoag da, wo’s lang geht“, und stapft voran, bis er an das Regal mit den Blumentöpfen kommt. Keine Berührungsängste: Kinder im Baumarkt machen Videos mit SchottiFoto: Theo Klein/BILDSchotti soll zunächst keine Menschen ersetzenSchotti ist bei weitem der billigste Mitarbeiter im Baumarkt. Wenn man die Anschaffungskosten und seine Laufzeit in Betracht zieht, läge der Stundenlohn laut Weichselbaumer bei rund 1,70 Euro. „Er ist aber nicht dazu da, seine me...





