Rentenansprüche teilen: Damit die Scheidung nicht zu Armut im Alter führt
Rentenansprüche teilen : Damit die Scheidung nicht zu Armut im Alter führt22.04.2026, 12:47Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenStefanie Hubig (SPD), Bundesministerin der Justiz und für VerbraucherschutzdpaDie Justizministerin will Ex-Partnern nach der Scheidung mehr Gerechtigkeit für die Rente bringen. Das betrifft vor allem Betriebsrenten und Einmalzahlungen. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Rentenansprüche sollen im Fall einer Scheidung künftig umfassend zwischen den Ex-Ehepartnern aufgeteilt werden, inklusive nachträglicher Korrekturen. Das sieht ein Entwurf aus dem Bundesjustizministerium vor, den das Kabinett beschlossen hat.Schon nach geltendem Recht werden Rentenansprüche aus der Zeit der Ehe bei einer Scheidung hälftig zwischen den Ex-Ehegatten aufgeteilt. Wenn jemand seinen Rentenanspruch beim sogenannten Versorgungsausgleich aber vergessen, verschwiegen oder übersehen hat, geht das bisher zulasten des Ex-Partners. Künftig sollen solche Rentenanrechte, etwa Betriebsrentenansprüche von einem früheren Arbeitgeber, auch nachträglich ausgeglichen werden können.ÖffnenRentenrechner für Arbeit ab 67100.000 Euro mehr im AlterAuch Rentenansprüche von Unternehmern, die als einmalige Summe und nicht als monatliche Rente gezahlt werden, sollen künftig beim Versorgungsausgleich berücksichtigt werden. Um zu verhindern, dass minimale Anrechte durch Verwaltungskosten aufgefressen werden, soll hingegen häufiger als bisher auf die Teilung solcher Anrechte verzichtet werden.Mit den punktuellen Änderungen werde für mehr Fairness zwischen geschiedenen Partnern gesorgt, sagt Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD). „Eine Scheidung darf nicht zum Armutsrisiko werden.“Mehr zum Thema premium Testament und EhevertragSo schützen Sie Ihr Vermögen für den Fall einer Scheidungالمصدر: FAZ | Source: FAZ
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