Politiker und Kinder: Vorsicht, Schulbesuch!
•Politiker und Kinder : Vorsicht, Schulbesuch!Von Timo Frasch, München27.05.2026, 18:58Lesezeit: 7 Min.Bildbeschreibung ausklappenBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Ende April im Carolus-Magnus-Gymnasi...
•Warum ist das so?Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Friedrich Merz hat kürzlich wieder etwas gesagt, was ihm auf die Füße gefallen ist.
•Die Amerikaner hätten „ganz offensichtlich ohne jede Strategie“ den Irankrieg begonnen.
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Politiker und Kinder : Vorsicht, Schulbesuch!Von Timo Frasch, München27.05.2026, 18:58Lesezeit: 7 Min.Bildbeschreibung ausklappenBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Ende April im Carolus-Magnus-Gymnasium in MarsbergReutersÖffentlich vor Kindern und Jugendlichen zu sprechen, das kann für Politiker schnell gefährlich werden. Warum ist das so?Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Friedrich Merz hat kürzlich wieder etwas gesagt, was ihm auf die Füße gefallen ist. Die Amerikaner hätten „ganz offensichtlich ohne jede Strategie“ den Irankrieg begonnen. Da werde „eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung“, sagte der Kanzler. Interessant war aber nicht nur, was er sagte, sondern in welchem Rahmen: vor Jugendlichen, genauer gesagt vor etwa 450 Gymnasiasten in einer Schule im sauerländischen Marsberg.Wie ein Sprecher der Bundesregierung auf F.A.Z.-Anfrage klarstellt, war Merz bewusst, dass Medien im Raum waren. Das machte demnach aber keinen Unterschied. „Der Bundeskanzler ist in derartigen Terminen stets aufgeschlossen und offen – unabhängig davon, ob Pressevertreter anwesend sind.“ F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Ist das ein Fehler? Oder genau das Richtige? So einfach ist das nicht zu beantworten. Denn das Sprechen von Politikern mit Kindern und Jugendlichen ist eines der komplexesten Dialogformate überhaupt, „fast die Königsdisziplin der politischen Kommunikation“, wie Thorsten Klein sagt, ehemaliger Regierungssprecher von Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) im Saarland und heute selbständiger Kommunikationsberater.Es geht schon damit los, dass es Dritte – wie in Merz’ Fall US-Präsident Donald Trump – offensichtlich nicht interessiert, ob ein Satz vor Schülern oder einem anderen Publikum formuliert wurde: Er wird behandelt wie jeder andere. Auch die Presseagenturen, die über den Auftritt schrieben, erwähnten den besonderen Rahmen – wenn überhaupt – nur am Rande und nicht etwa so,...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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