Paris-Roubaix-Siegerin: Franziska Kochs Fahrt aus dem Schatten ins Licht
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Paris-Roubaix-Siegerin : Franziska Kochs Fahrt aus dem Schatten ins LichtVon David Lindenfeld, Roubaix13.04.2026, 17:05Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenVon einer guten Helferin zur Siegfahrerin: Franziska Koch ließ bei Paris-Roubaix staunende Gegnerinnen hinter sichdpaAls erste Deutsche gewinnt Franziska Koch das prestigeträchtige Eintagesrennen Paris–Roubaix. Alles deutet darauf hin, dass dieser Triumph erst der Anfang von etwas Größerem ist.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Kurz vor dem Übertritt von der „Hölle des Nordens“ in den Radsport-Himmel standen Franziska Koch zwei Frauen in gelben Trikots im Weg. Die deutsche Straßenradsportmeisterin war bei Paris–Roubaix ein überragendes Rennen gefahren, hatte sich auf den Kopfsteinpflasterpassagen eine gute Ausgangsposition verschafft. Doch nun drohte ihr im Velodrome von Roubaix ein möglicher Sieg mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit vor der Nase weggeschnappt zu werden.Zwei gegen eine – das geht selten gut im Radsport. Vor allem, wenn im anderen Trikot Marianne Vos steckt, die sprintstarke Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin. Doch dann trat Koch an, fuhr aus dem Schatten ins Licht und ließ ihre Gegnerinnen staunend zurück. „Sie ist ein Monster“, sagte die geschlagene Tour-de-France-Siegerin Pauline Ferrand-Prévot im Ziel.Der Anfang von etwas GrößeremDas war als Kompliment zu verstehen, und so fasste es Koch auch auf, als sie später darauf angesprochen wurde und von ihrem Traum berichtete, der in Erfüllung gegangen war. Paris–Roubaix ist auch bei den Frauen inzwischen das prestigeträchtigste Eintagesrennen. In diesem Jahr rasten sie zum sechsten Mal über das ruppige Kopfsteinpflaster im Norden Frankreichs. Koch ist die erste Deutsche, die hier triumphierte. Bei den Männern gelang das nur Josef Fischer bei der Erstaustragung 1896 und John Degenkolb 2015. Schon deshalb wird Koch so lange in Erinnerung bleiben, wie es den Radsport gibt. Doch der Triumph ist womöglich ohn...




