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News: Donald Trump und Irankrieg, JD Vance, Viktor Orbán, Dario Amodei

سياسة
Der Spiegel
2026/04/08 - 03:43 501 مشاهدة
Die Lage am Morgen Die Nacht, in der Trumps Apokalypse ausfiel Von Mathieu von Rohr Heute geht es um Donald Trump, der Iran mit Auslöschung drohte – und dann einen Rückzieher machte. Um JD Vance, der mit Viktor Orbán Verschwörungstheorien verbreitet. Und um die Frage, ob die Bundeswehr Sabbaticals genehmigen muss. 08.04.2026, 05.43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die Apokalypse in Iran fällt vorerst ausZwei Wochen Waffenruhe – das ist das Ergebnis einer Nacht, in der die Welt den Atem anhielt. Donald Trump verkündete diesen vorläufigen Deal mit Iran auf Truth Social. Vermittelt wurde er von Pakistan, unterstützt von China. Stunden zuvor hatte Trump noch martialische Drohungen ausgesprochen wie kein amerikanischer Präsident je zuvor: »Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben. Sie wird nie wiederkehren.« Vorerst ist diese Auslöschungsfantasie verschoben – wie schon frühere Trump'sche Ultimaten. (Alle Entwicklungen zum Irankrieg hier in der Liveanalyse.) Bild vergrößern US-Präsident Trump Foto: Saul Loeb / AFP Nachdem Trump mit apokalyptischer Rhetorik die Welt aufgeschreckt hatte, ist das eine gute Nachricht. Ob aus dem Deal ein tragfähiges Abkommen wird, bleibt offen. Erst einmal bekommt die Welt eine Verschnaufpause von zwei Wochen. Trump macht den Deal abhängig von der »vollständigen, sofortigen und sicheren Öffnung« der Straße von Hormus – Teheran hatte die Meerenge bisher aber nur im Rahmen eines vollständigen Friedensabkommens öffnen wollen, nicht eines bloßen Waffenstillstands. Noch vor drei Wochen hatte Trump Irans »bedingungslose Kapitulation« gefordert. Nun bezeichnete er einen iranischen Zehnpunkteplan als »verhandlungsfähige Grundlage«. Ob der US-Präsident einen Weg findet, einen Krieg zu beenden, der für ihn strategisch kaum zu gewinnen ist, das ist die entscheidende Frage. Mit seinem Vorgehen hat er eine globale Krise ausgelöst. Der Ölpreis hatte seit Beginn des Konflikts die Marke von 116 Dollar je Barrel überschritten, jede Eskalation trieb ihn weiter. Ökonomen befürchteten wegen der Schließung der Straße von Hormus eine Weltwirtschaftskrise von Corona-Ausmaßen. Selbst wenn der Krieg nun enden sollte, werden die Auswirkungen gewaltig sein (mehr zu den Folgen hier ). Trumps Krieg und seine martialischen Drohungen haben auch politisch gewaltigen Schaden angerichtet – selbst wenn der Waffenstillstand hält (mehr hier ). Er hatte ursprünglich behauptet, das iranische Volk befreien zu wollen. Indem er der ganzen Nation die Auslöschung androhte, verschaffte er den Machthabern einen Propagandasieg: Iran ist Erbe einer jahrtausendealten Kultur, auf die Iranerinnen und Iraner – ob in Teheran oder im Exil, ob Regimegegner oder nicht – zutiefst stolz sind. In Washington wuchs zuletzt das Unbehagen über einen Präsidenten, der agiert wie ein verrückter König: unberechenbar, von Vernichtungsfantasien getrieben, keiner Kontrolle unterworfen. Demokratische Abgeordnete legten dem Kabinett gar nahe, den 25. Zusatzartikel zu prüfen – ein solches Verfahren zur Amtsenthebung eines amtsunfähigen Präsidenten ist allerdings chancenlos. Mehr zur Waffenruhe im Irankrieg: Trumps Rückzieher, 88 Minuten vor der Vernichtung  Der bizarre Wahlkampf von JD Vance für Viktor OrbánAm Dienstag kam es zu der absurden Situation, dass der amerikanische Vizepräsident JD Vance, der nach Budapest gereist war, um als Ausländer die ungarische Wahl zu beeinflussen, auf einer Bühne stand – und die angebliche ausländische Beeinflussung von Ungarns Wahl beklagte. Die EU, erklärte er, versuche durch Wirtschaftsdruck das Ergebnis zu manipulieren. Und nicht nur das: Auch der ukrainische Geheimdienst habe versucht, die amerikanischen wie die ungarischen Wahlen zu manipulieren. Bild vergrößern Premierminister Orbán, Vize Vance in Budapest Foto: Peter Kohalmi / AFP Stunden später rief er ins Publikum: »Wollt ihr für die westliche Zivilisation einstehen? Dann geht an die Urnen und stimmt für Viktor Orbán!« Trump schaltete sich per Telefon dazu: »Ich liebe Ungarn, und ich liebe Viktor. Ich bin voll auf seiner Seite.« Nie zuvor hat ein amtierender US-Vizepräsident so offen Wahlkampf in einem anderen Land gemacht – für einen Politiker, der enge Beziehungen zu Moskau pflegt und dessen Demokratieabbau als Blaupause für Trumps eigene autoritäre Pläne gilt. Bemerkenswert ist auch, wie Orbán seinen Wahlkampf führt. Wenn ein Außerirdischer in Budapest landen würde, müsste er den Schluss ziehen, dass Orbáns Herausforderer nicht der Oppositionsführer Péter Magyar ist. Sondern der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, den Orbán für so ziemlich jedes Übel in Ungarn verantwortlich zu machen scheint. Kurz vor Vances Besuch behauptete die Regierung, die Ukraine habe Sprengstoff an einer Gaspipeline platziert – der Kreml bestätigte prompt. Die Inszenierung war so plump, dass selbst Orbán-freundliche Medien kaum darüber berichteten (mehr zu dem Fall hier). Ob der Auftritt von Vance hilft, ist fraglich. Orbán könnte laut Umfragen tatsächlich verlieren. Er hat seinen Wahlkampf auf eine »Friedensagenda« gebaut – und steht nun Seite an Seite mit dem Vizepräsidenten jenes Landes, das vor sechs Wochen einen Krieg im Nahen Osten vom Zaun gebrochen hat (mehr zum Wahlkampf lesen Sie hier ). Sonntag wissen wir mehr. Die ganze Geschichte hier: Nicht einmal Trumps Gesandter kann Orbán wohl noch retten  Die Empörung um das Bundeswehr-ReisegesetzEs begann mit einer Meldung, die wie ein Schock durch soziale Netzwerke ging: Männer zwischen 17 und 45 Jahren müssen sich künftig von der Bundeswehr genehmigen lassen, wenn sie länger als drei Monate ins Ausland wollen. Die Reaktionen waren schnell und heftig. »Merkt noch jemand, wie verrückt dieser Staat geworden ist?«, lautete einer der meistgeteilten Kommentare. Den Vergleich zur DDR und zur Mauer gab’s natürlich auch. Bild vergrößern Reiseziel Ko Samui Foto: Lauren DeCicca / Getty Images Die Empörung war, wie so oft im digitalen Zeitalter, größer als das Problem. Die Passage war für den Moment gedacht, in dem die Wehrpflicht wieder eingeführt würde. Momentan ist der Dienst freiwillig. Die Genehmigung wäre, wie das Verteidigungsministerium erläuterte, ohnehin »regelmäßig erteilt« worden (mehr hier ). Das Kommunikationsversagen der Bundesregierung ist dennoch bemerkenswert. Wer ein Gesetz beschließt, das einen so tiefen Eingriff in die Reisefreiheit suggeriert, ohne ihn öffentlich zu erklären, darf sich nicht wundern, wenn der Eindruck entsteht, der Staat wolle seine Bürger einpferchen. Dass die Passage seit Januar in Kraft ist und erst jetzt – durch einen Bericht der »Frankfurter Rundschau« – öffentlich wurde, macht es nicht besser. Gerade in einer Zeit, in der das Thema Wehrpflicht emotional aufgeladen ist und Millionen Menschen direkt betrifft, hätte man wissen müssen, dass das Gesetz das Potenzial hat, die Öffentlichkeit zu alarmieren. Stattdessen reagierte das Ministerium erst, als der Sturm bereits tobte. Am Dienstag kam die Auflösung: Noch diese Woche soll eine generelle Ausnahme von der Genehmigungspflicht durch eine Verwaltungsvorschrift erlassen werden. Das ist die richtige Entscheidung. Sie wäre nicht nötig gewesen, hätte man sich beim Gesetzestext die Frage gestellt, wie er auf unbefangene Leser wirkt. Die ganze Geschichte hier: Muss die Bundeswehr mein Sabbatical genehmigen?  Hier geht’s zum aktuellen Tagesquiz Feedback Noch mehr Rätsel wie Viererkette, Wordle und Paarsuche finden Sie bei SPIEGEL Games. Gewinner des Tages……ist Dario Amodei, der Chef von Anthropic. Sein Unternehmen hat ein neues KI-Modell namens Claude Mythos Preview gebaut, das nach eigenen Angaben so mächtig ist, dass es nicht veröffentlicht werden kann. Es finde, so heißt es, eigenständig Sicherheitslücken in kritischer Software. Darunter war ein 27 Jahre alter Bug in einem Betriebssystem, das als besonders schwer zu hacken gilt, und eine Schwachstelle in einer Videosoftware, die automatisierte Tools Millionen Mal gescannt hatten, ohne fündig zu werden. Bild vergrößern Anthropic-Chef Amodei Foto: Ludovic Marin / AFP Anthropic gibt das Modell deshalb nicht frei, sondern macht es einem Konsortium von mehr als 40 Unternehmen zugänglich – darunter Apple, Amazon, Microsoft und Google. Sie sollen damit Sicherheitslücken in kritischer Infrastruktur aufspüren und schließen. Damit vollführt Anthropic im Geschäft der Selbstpromotion eine besonders eindrucksvolle Pirouette: ein Produkt ankündigen, ohne es zu verkaufen – und damit trotzdem die Agenda zu setzen. Die Botschaft lautet: Wir haben etwas gebaut, das die Welt verändern könnte, und wir sind verantwortungsvoll genug, es zurückzuhalten. Ob man das für glaubwürdig hält oder für das raffinierteste Marketing des Jahres, möge jeder die KI seines Vertrauens fragen. Mehr Hintergrund hier: Diese Frau entscheidet, ob KI einen guten Charakter bekommt  Die jüngsten Meldungen aus der NachtSondierungsgespräche in Rheinland-Pfalz abgeschlossen: Etwas mehr als zwei Wochen nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz haben SPD und CDU die Sondierungen beendet. Wie es weitergeht, wollen die Parteien am Mittwoch verkünden. Möglicher nächster Schritt: Koalitionsverhandlungen. Die Bayern stürmen das Bernabéu: Mit einem Sieg bei Real Madrid hat sich der FC Bayern eine gute Ausgangsposition für das Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gesichert. Manuel Neuer hält Weltklasse.  ICE-Beamte schießen auf Mann nach angeblichem Rammversuch mit Auto: Beamte der US-Einwanderungs‑ und Zollbehörde haben in Kalifornien einen Mann mit Schüssen verletzt. Nach Darstellung von ICE soll er davor versucht haben, sein Fahrzeug als Waffe einzusetzen. Heute bei SPIEGEL Extra: Zahnzusatzversicherung – überteuert oder sinnvoll? Foto: Anna Tabakova / Stocksy Zahnersatz kann im ungünstigsten Fall Tausende Euro Kosten. Viele Menschen sorgen mit einer privaten Zusatzversicherung vor. Hier erfahren Sie, wann sich die teuren Policen lohnen und wie Sie auch so Geld sparen können.  Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Mathieu von Rohr, Leiter des SPIEGEL-Auslandsressorts Startseite Feedback
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