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News: AfD, Österreich, KI-Datenzentren, Bernie Sanders, María Corina Machado, Venezuela

سياسة
Der Spiegel
2026/08/20 - 03:45 501 مشاهدة
تحليل ذكي | AI Editorial Analysis

Die Lage am Morgen Der Mythos von der Selbstentzauberung Von Maximilian Popp Heute geht es um die Lehren, die Österreich für den Umgang mit der AfD bereithält.

Um den wachsenden Protest gegen KI-Datenzentren.

Und um die Zukunftspläne von Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado.

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Die Lage am Morgen Der Mythos von der Selbstentzauberung Von Maximilian Popp Heute geht es um die Lehren, die Österreich für den Umgang mit der AfD bereithält. Um den wachsenden Protest gegen KI-Datenzentren. Und um die Zukunftspläne von Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado. 20.08.2026, 05.45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Dieses Audio ist derzeit nicht verfügbar. Anhören Extern anhören Wiener LehrenJetzt, da die AfD in Sachsen-Anhalt kurz davorsteht, bei der Landtagswahl am 6. September die absolute Mehrheit zu holen (mehr dazu hier ), gewinnt ein Argument an Zuspruch. Es war in den vergangenen Jahren immer mal wieder zu hören, auch wenn es durch die ständige Wiederholung nicht richtiger wird: Man müsste, so sagen manche, die radikalen Rechten nur regieren lassen, dann würden sie sich von selbst entzaubern. Bild vergrößern FPÖ-Chef Kickl: Programm und Rhetorik sind radikaler denn je Foto: Alex Halada / AFP Man könnte nun auf die deutsche Geschichte schauen, um zu verstehen, dass das keine so gute Idee ist. Auch in den Zwanziger- und Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts, daran hat der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel gerade noch einmal in der ARD erinnert, glaubten die Konservativen, sie könnten den Aufsteiger Adolf Hitler einhegen. Das Experiment endete im Holocaust. Die Holocaustüberlebende und Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, hat in einem Interview mit dem »Stern« jüngst noch einmal gewarnt, sie sehe bei der AfD »in vielen Bereichen keinen Unterschied zur NSDAP«. Man muss aber vielleicht gar nicht so weit in der Geschichte zurückgehen, um zu verstehen, welche Gefahren drohen, wenn radikale Rechte regieren. Ein Blick ins Nachbarland Österreich tut es auch. Die FPÖ hat dort schon dreimal auf Bundesebene mitregiert: von 1983 bis 1986 mit den Sozialdemokraten, von 2000 bis 2005 sowie von 2017 bis 2019 mit der konservativen Volkspartei. Zweimal zerbrach die Koalition, unter anderem weil es die FPÖ mit demokratischen Normen nicht so genau nahm (mehr dazu hier ). Trotzdem liegt die Partei heute in Umfragen bei knapp 40 Prozent. Ihr Programm und ihre Rhetorik sind radikaler denn je: Parteichef Herbert Kickl fordert einen »Systemumbau« und »Remigration«. »Entzauberung sieht anders aus«, sagt meine Kollegin Lucia Heisterkamp, die sich in dem Podcast »Inside Austria« regelmäßig mit der FPÖ beschäftigt. Mehr Hintergründe hier: Was hilft wirklich gegen die Rechtsextremen?  Bernies (vielleicht letztes) GefechtAls Bernie Sanders 1991 zum ersten Mal als Abgeordneter in das US-Repräsentantenhaus einzog, gab es noch kein Google. Nachrichten wurden in der Regel per Fax verschickt und Elon Musk hatte gerade ein Studium in Ontario begonnen. Seit nunmehr fast 20 Jahren vertritt Sanders den Bundesstaat Vermont als Senator. Und als solcher ist er jetzt einer der entschiedensten Gegner der jüngsten und womöglich folgenschwersten technologischen Neuerung, der künstlichen Intelligenz (mehr dazu hier ). Bild vergrößern Senator Sanders: »Lasst uns dagegen aufstehen« Foto: Win McNamee / Getty Images Längst ist die KI dabei, die Welt, wie wir sie kennen, fundamental zu verändern. Politik, Wirtschaft, Kultur – es gibt kaum einen Bereich des täglichen Lebens, der nicht auf die ein oder andere Weise von der Umwälzung betroffen ist. Doch je spürbarer die Einschnitte werden, desto größer wird auch der Widerstand (mehr dazu hier ). Am deutlichsten sichtbar ist das gerade bei den wachsenden Protesten gegen die KI-Datenzentren. Ohne immer neue Datenzentren würde die Entwicklung der KI stagnieren. Zugleich jedoch stellen diese Zentren nicht nur einen erheblichen Einschnitt in die Landschaft dar, sie verbrauchen auch gewaltige Mengen an Wasser und Strom, weshalb immer mehr Menschen dagegen aufbegehren. New York hat bereits ein Moratorium für den Bau von neuen Datenzentren erlassen, 14 weitere US-Bundesstaaten erwägen ebenfalls Einschränkungen. Sanders macht sich nun für ein US-weites Moratorium stark. Im Podcast mit »New Yorker«-Chefredakteur David Remnick wurde er gerade deutlich. KI-Gegner würden fragen: »Was zur Hölle tun wir? Warum unterstütze ich diese Großkonzerne, die den reichsten Menschen der Welt gehören und denen ich völlig egal bin? Lasst uns dagegen aufstehen.« Mehr Hintergründe hier: Menschen gegen Maschinen  Die Odyssee der María Corina MachadoZu Jahresanfang wähnte sich Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado, 58, fast am Ziel. US-Präsident Donald Trump hatte Venezuelas Diktator Nicolás Maduro entführen und nach New York bringen lassen. Machado, die einen Großteil ihres politischen Lebens dem Kampf gegen das sozialistische Regime gewidmet hatte, hoffte darauf, aus dem Exil nach Venezuela zurückkehren und die Macht übernehmen zu können. Die US-Regierung setzte jedoch überraschend auf Maduros Stellvertreterin, Delcy Rodríguez (mehr dazu hier ). Bild vergrößern Oppositionelle Machado: »Das Regime kann mich nicht aufhalten« Foto: Miguel Gutierrez / EPA Machado will trotzdem möglichst rasch in ihr Heimatland zurückreisen, wie sie meinem Kollegen Marian Blasberg in einem seltenen Interview sagte. »Dafür kämpfe ich, und egal, was dieses Regime tut: Es kann mich nicht aufhalten. Eines Tages bin ich wieder da. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann.« Die Oppositionelle war im vergangenen Dezember heimlich nach Norwegen gereist, um dort den Friedensnobelpreis entgegenzunehmen (mehr dazu hier ). Im Gespräch mit dem SPIEGEL berichtet sie von dieser Flucht. Demnach fuhr sie in einem Wagen an die Küste, »mit Sonnenbrille und blonder Perücke«. Dort stieg sie in ein Boot. »Es war der Horror. Es schüttete und stürmte, irgendwann trieben wir völlig orientierungslos übers offene Meer. Das Navigationsgerät funktionierte nicht mehr, das Satellitentelefon auch nicht, und die Starlink-Antenne empfing kein Signal«, sagt sie. »Einmal, als es in ein metertiefes Wellental hinunterfiel, schlug ich auf der Metallbank auf. Ich konnte nicht mehr atmen, und wusste da noch nicht, dass ich mir einen Rückenwirbel gebrochen hatte.« Ein zweites Boot, das auf dem Ozean gewartet hatte, brachte Machado nach Curaçao, von wo aus Sie nach Oslo weiterflog. Die ganze Geschichte hier: »Ich habe an 14 verschiedenen Orten gewohnt, völlig allein, komplett isoliert«  Lesen Sie hier den aktuellen SPIEGEL-LeitartikelDiese Debatte vertieft die Gräben zwischen Ost und West: Undankbare Ossis, überhebliche Wessis: Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erleben alte Vorurteile ein Comeback. Das ist schädlich und unnötig.  Hier geht’s zum aktuellen Tagesquiz Feedback Noch mehr Rätsel wie Viererkette, Wordle und Paarsuche finden Sie bei SPIEGEL Games. Verlierer des Tages… Bild vergrößern Kommunalpolitiker Preißler: Randale in Leipzig Foto: Sebastian Willnow / dpa …ist Philipp Preißler, der parteilose Oberbürgermeister von Freiberg in Sachsen. Er soll in einem Leipziger Hotel randaliert haben. Die Behörden ermitteln unter anderem wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Beamte. Das Landratsamt hat bereits ein vorläufiges Dienstverbot gegen Preißler verhängt und ein Disziplinarverfahren eröffnet. An diesem Donnerstag nun kommt der Stadtrat zu einer Sondersitzung zusammen. Mehr zum Thema: Landrat spricht randalierendem Oberbürgermeister Dienstverbot aus   Die jüngsten Meldungen aus der NachtTrump droht Iran mit »Wirtschaftskrieg«: Die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran kommen nicht voran. Jetzt versucht US-Präsident Trump es mit massivem wirtschaftlichem Druck. Er warnt auch die Verbündeten des Regimes vor Konsequenzen. Harry und Meghan ziehen offenbar zurück nach Großbritannien: Mehr als sechs Jahre, nachdem sich der britische Prinz und seine Frau vom royalen Leben verabschiedet haben, steht offenbar eine Rückkehr in Harrys Heimat bevor. Die Kinder des Paars sollen schon in britischen Schulen angemeldet sein. Verletzte und Schäden durch Unwetter – möglicher Tornado in Brandenburg: Blitz und Donner, dazu heftige Regenfälle und Sturmböen: In mehreren Bundesländern hat es am Abend und in der Nacht schwere Unwetter gegeben. Aus Fürstenwalde/Spree wurde eine Windhose gemeldet. Heute bei SPIEGEL Extra: So leben Sie lange und gesund – ohne sich allzu sehr anstrengen zu müssen Bild vergrößern Foto: Marcy Maloy / Digital Vision / Getty Images Ein Jahr lang hat unser Autor Christian Heinrich zu Langlebigkeit recherchiert und festgestellt: Schon mit sehr kleinen Alltagsentscheidungen können Sie Ihr Leben positiv verändern. Seine wichtigsten Tipps . Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Maximilian Popp, stellvertretender Ressortleiter Ausland Startseite Feedback
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