Nach 79 Jahren - Fahnen-Hersteller meldet Insolvenz an
•Nach 79 Jahren: Fahnen-Hersteller meldet Insolvenz anDie Fußball-WM könnte die Arbeitsplätze rettenProduktion von Flaggen in WuppertalFoto: Fahnen HeroldDinoSchröder24.04.2026 - 16:13 Uhr TTS-Player ü...
•Und auch im Sport ist das Unternehmen groß im Geschäft.
•Trotzdem ist der Familienbetrieb nach 79 Jahren in akuter Gefahr.Zu den Kunden der Fahnen Herold Wilhelm Frauenhoff GmbH & Co.
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Nach 79 Jahren: Fahnen-Hersteller meldet Insolvenz anDie Fußball-WM könnte die Arbeitsplätze rettenProduktion von Flaggen in WuppertalFoto: Fahnen HeroldDinoSchröder24.04.2026 - 16:13 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWuppertal (NRW) – Vor vielen Geschäften und Läden hängen die Flaggen, Fahnen und Werbewimpel von Herold. Und auch im Sport ist das Unternehmen groß im Geschäft. Trotzdem ist der Familienbetrieb nach 79 Jahren in akuter Gefahr.Zu den Kunden der Fahnen Herold Wilhelm Frauenhoff GmbH & Co. KG gehören laut Homepage etwa BMW, Mercedes-Benz, Rewe und Paulaner. Doch auch bei dem Mittelständler aus Nordrhein-Westfalen schlägt die Wirtschaftskrise durch. Der Traditionsbetrieb hat eine vorläufige Insolvenz angemeldet. Seit dem 12. März läuft das Eigenverwaltungsverfahren. Heißt: Herold darf sich unter Aufsicht selbst sanieren.Auch für die Bundesligisten Bayer Leverkusen und FC St. Pauli produziert Fahnen HeroldFoto: FahnenHeroldAutomobilkrise setzt Fahnen-Firma zuDamit geht der Geschäftsbetrieb weiter, die Bundesagentur für Arbeit sichert die Vorfinanzierung des Insolvenzausfallgeldes für die etwa 90 Mitarbeiter. Fabian Kehrenberg (44), Sprecher und Prokurist von Fahnen Herold, nennt als Gründe für die Krise die Folgen der Corona-Pandemie und die steigenden Kosten für den personal- und energieintensiven Siebdruck, auf den Herold angewiesen ist. „Zusätzlich hat sich die schwache Entwicklung in der Automobilindustrie deutlich bemerkbar gemacht“, so Kehrenberg zu BILD. Dazu kommt Preisdruck „durch Importe aus Asien“.Prokurist und Marketingchef Fabian Kehrenberg (44) ist optimistisch für das EigenverwaltungsverfahrenFoto: FahnenHeroldDoch auch dank Investitionen in die Zukunft gibt‘s Hoffnung: „Vor über zwei Jahren haben wir die Entwicklung einer neuen Drucktechnologie gestartet“, so Kehrenberg. Die 2-Millionen-Anlage ging im April 2025 in Betrieb.Mehr zum Thema660 Arbeitsplätze weg: Maschinenhersteller macht nach Insolvenz dichtEs ist ein bitteres...المصدر: Bild | Source: Bild
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