Minister beschwichtigt - Pistorius US-Truppenabzug „war absehbar“
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Minister beschwichtigt: Pistorius US-Truppenabzug „war absehbar“Verteidigungsminister Pistorius (66, SPD) spielt die US-Ankündigung herunter, eine Truppenreduzierung sei ohnehin erwartet wordenFoto: David Inderlied/dpaMarc Oliver RühleMit Material von dpa02.05.2026 - 14:01 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWashington/Berlin – Es rumort kräftig zwischen den USA und Deutschland. Nach erneuten Drohungen von US-Präsident Donald Trump hat sein Kriegsminister Pete Hegseth (45) den Abzug von etwa 5000 Soldaten aus Deutschland angeordnet. Der Abzug dürfte „in den kommenden sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein“, erklärte Pentagon-Sprecher Sean Parnell am Freitag (Ortszeit). Dem Schritt war heftige Kritik Trumps an Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) vorausgegangen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) reagierte am Samstag auf den Soldaten-Schock und betonte das beidseitige Interesse an der weiteren Stationierung des US-Militärs hierzulande. „Die Präsenz amerikanischer Soldaten in Europa und besonders in Deutschland ist in unserem Interesse und im Interesse der USA“, sagte Pistorius laut Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin vom Morgen und spielte die Anordnung herunter:„Dass die USA Truppen aus Europa und auch aus Deutschland abziehen würden, war absehbar“, sagte Pistorius. In Deutschland sind aktuell 40.000 US-Soldaten stationiert – mehr als in jedem anderen europäischen Land. Die intensive militärische Kooperation mit den USA gehe daher weiter, so Pistorius.Vielleicht nicht mehr lange da? Stationierte US-Soldaten in Hohenfels (Oberpfalz)Foto: Getty Images„Mit den Amerikanern arbeiten wir eng zusammen, in Ramstein, in Grafenwöhr, in Frankfurt und anderswo, für Frieden und Sicherheit in Europa, für die Ukraine und zur gemeinsamen Abschreckung“, betonte Pistorius. „Die USA bündeln hier aber auch andere militärische Funktionen, etwa für ihre sicherheitspolitischen Interessen in Afrika und im Mittleren Osten.“Keine Tomahawk-Stationie...



