Maiwochenende in Rhein-Main: Das Band der Region
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Maiwochenende in Rhein-Main : Das Band der Region Ein Kommentar von Carsten Knop03.05.2026, 17:09Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenBlick aus dem Commerzbank-Tower auf FrankfurtFrank RöthDas Mai-Wochenende zeigt, was die Region im Innersten zusammenhält und warum das Rhein-Main-Gebiet weit mehr ist als nur ein Wirtschaftsraum. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Der 1. Mai im Rhein-Main-Gebiet ist traditionell ein Tag der vermeintlichen Gegensätze, die bei näherem Hinsehen gar keine sind, sondern vielmehr das vielschichtige Fundament der Gesellschaft abbilden. Auf dem Frankfurter Römerberg versammeln sich die Gewerkschaften unter von wirtschaftlichen Sorgen geprägtem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“, während nur wenige Straßen weiter das wohl schönste sportliche Aushängeschild der Region rollt: der Radklassiker Eschborn−Frankfurt.Es ist kein Zufall, dass dieses Rennen nicht einfach „Rund um Frankfurt“ heißt. Der Kurs verbindet das wirtschaftlich aufstrebende Eschborn mit den landschaftlichen Herausforderungen des Taunus – das neue, noch anspruchsvollere Streckenprofil und der berühmte Mammolshainer Stich verlangten den Profis auf der WorldTour und den Tausenden Jedermann-Fahrern der Velotour auch in diesem Jahr wieder alles ab. Erst danach führt die Strecke hinein in das Herz Frankfurts. Wenn Zehntausende Hobbysportler und Weltklasse-Athleten auf denselben, sonst vom Autoverkehr dominierten Straßen fahren und Hunderttausende am Straßenrand jubeln, entsteht ein Raumgefühl, das es häufiger geben sollte.Mehr zum ThemaRadrennen Eschborn-Frankfurt„Das ist das Nonplusultra“




