Mainzer Haushalt: Warum Touristen in die Tasche greifen allein nicht helfen wird
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Mainzer Haushalt : Warum Touristen in die Tasche greifen allein nicht helfen wird Ein Kommentar von Markus Schug23.04.2026, 20:15Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenObwohl im Etat für 2026 etliche Millionen Euro fehlen, hält der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) die Stadt für handlungsfähig.Andreas ArnoldWer die Biontech-Stadt Mainz besuchen will, muss künftig wohl eine Beherbergungsabgabe entrichten. Die goldenen Zeiten am Rhein sind vorbei. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Eine Beherbergungsabgabe allein, die der Stadtrat Anfang Mai beschließen soll und die Mainz zusätzlich rund vier Millionen Euro im Jahr bringen könnte, wird sicher nicht ausreichen, um das inzwischen wieder beängstigend große Haushaltsloch der Kommune zu stopfen. Allzumal das Geld, das man vom 1. Juli an bei Buchungen in Hotels und anderen Übernachtungshäusern von Touristen verlangen will, möglichst zweckgebunden eingesetzt werden soll: also für die Straßenfastnacht, das Gutenbergmuseum und die Johannisnacht etwa, die laut Stadt als „freiwillige Leistungen“ mit bis zu zehn Millionen Euro jährlich zu Buche schlagen.Besser, als die Grundsteuer B zu erhöhen! Das werden sich viele Mainzer Mieter und Eigentümer sagen, die diesen nicht zum ersten Mal gemachten Vorschlag der auch für den Haushalt 2026 zuständigen Genehmigungsbehörde bekanntlich nicht so gut finden. Und eine höhere Gewerbesteuer würde nach Ansicht der Stadtspitze ebenfalls nicht viel bringen, sondern nur dafür sorgen, angestammte Betriebe zu vertreiben oder Neuansiedlungen zu verhindern. So hoffen in Mainz derzeit viele, wenn es um die Linderung der bundesweit in immer mehr Kommunen festzustellenden Finanznot geht, auf die neue Landesregierung von Rheinland-Pfalz, die vermutlich bis Mitte Mai stehen dürfte.Mehr zum ThemaMainz will investierenMittelfristig fehlen viele Millionen




