Kunsthalle Portikus: Unsichtbare Netze im Raum
•Kunsthalle Portikus : Unsichtbare Netze im RaumVon Eva-Maria Magel01.06.2026, 17:48Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenIm lichtdurchfluteten Raum: Die Ausstellung „Crested“ fügt sich genau abge...
•Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Auf den ersten Blick könnten es einfach Wollfäden sein.
•Aber wer nähertritt, erkennt, dass „Headwaters“, die langen, zarten Schnüre, die an einem gebogenen Holz hängen, aus winzigen Perlen bestehen, hellblau, mittelblau, zartgrün.
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Kunsthalle Portikus : Unsichtbare Netze im RaumVon Eva-Maria Magel01.06.2026, 17:48Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenIm lichtdurchfluteten Raum: Die Ausstellung „Crested“ fügt sich genau abgestimmt in den Portikus.Robert SchittkoEine Form der Wiederaneignung: Die indigene Künstlerin Tanya Lukin Linklater bringt ihre zarte und monumentale Kunst in den Frankfurter Portikus. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Auf den ersten Blick könnten es einfach Wollfäden sein. Aber wer nähertritt, erkennt, dass „Headwaters“, die langen, zarten Schnüre, die an einem gebogenen Holz hängen, aus winzigen Perlen bestehen, hellblau, mittelblau, zartgrün. „Die kommen aus Tschechien“, erklärt Tanya Lukin Linklater. Indigene Frauen, die damit arbeiten, hatten ihr tschechische Perlen als die besten empfohlen. Aufgefädelt hat die Schnüre, die so lang sind wie Linklater groß, ihre Tochter Nina. Sie wird auch unter den Performerinnen sein, die am 30. und 31. Mai das aktivieren, was Lukin Linklater nach Frankfurt gebracht hat. Denn Stimme und Bewegung der Körper im Raum gehören untrennbar zu Lukin Linklaters Arbeitsweise dazu. Das ist nun zum ersten Mal in einer Einzelausstellung der amerikanisch-kanadischen Künstlerin zu entdecken.Schlicht sind alle Arbeiten, die jetzt unter dem sprechenden Titel „Crested“, „Verziert“, im Frankfurter Portikus zu sehen sind. Zart auch, sie nehmen zwar den ganzen Raum ein, das ja, aber äußerst luftig. Eine riesige gelbe Stoffbahn durchteilt die zentrale Halle mittig, „Fin“, Flosse, heißt die aus 21 Einzelbahnen Wachstuch genähte Installation. Monumental, aber doch schmal. Ebenso monumental und doch zierlich fließen die blauen Stoffbahnen von „dew tear rain vapor“ von der Decke zum Boden. Doch überall herrschen Luft und Abstand, scheint die Sonne durch die Glasflächen des Portikus. „Ich liebe das Morgenlicht, und es ist herrlich im Portikus“, sagt Lukin Linklater. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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