Jugendschutz im Netz: Verbote und Altersgrenzen sind nicht die Lösung
•Jugendschutz im Netz : Verbote und Altersgrenzen sind nicht die Lösung Ein Kommentar von Heike Schmoll, Berlin20.04.2026, 11:58Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenRisiken, aber auch Chancen: Ki...
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•Selbst wenn die Handlungsempfehlungen für die Politik erst im Juni veröffentlicht werden, lässt sich schon jetzt sehen, in welche Richtung sie gehen werden: Sie werden die Risiken bestimmter Internetn...
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Jugendschutz im Netz : Verbote und Altersgrenzen sind nicht die Lösung Ein Kommentar von Heike Schmoll, Berlin20.04.2026, 11:58Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenRisiken, aber auch Chancen: Kinder und Jugendliche sind so oder so in der digitalen Welt unterwegs.dpaDie Expertenvorschläge für Kinderschutz in einer digitalen Welt zeigen vor allem: Eltern und Bildungseinrichtungen müssen stärker in die Pflicht genommen werden. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Wer die umfassende Bestandsaufnahme der unabhängigen Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in einer digitalen Welt zur Kenntnis nimmt, wird rasch erkennen, dass ein bloßes Verbot mit einer Altersbeschränkung keine Lösung ist. Selbst wenn die Handlungsempfehlungen für die Politik erst im Juni veröffentlicht werden, lässt sich schon jetzt sehen, in welche Richtung sie gehen werden: Sie werden die Risiken bestimmter Internetnutzung, vor allem KI-gesteuerter Manipulation, deutlich benennen, aber auch die Chancen der digitalen Nutzung hervorheben.Am stärksten sind die gefährdet, die auch sonst in prekären Verhältnissen lebenDie Risiken sind real, oft miteinander verschränkt und durch KI-Anwendungen noch nicht in voller Breite absehbar. Wie so oft sind die am meisten gefährdet, die ohnehin schon in prekären Verhältnissen leben. In sozial beengten Räumen lebende, in Armut lebende Familien neigen eher dazu, schon kleine Kinder mit dem Smartphone zu beruhigen. Das schadet der frühkindlichen Entwicklung auf jeden Fall. Überhaupt scheint die Qualität der Internetnutzung wichtiger zu sein als die bloße Dauer.Stärker als bisher rücken Vorbild und Verantwortung der Eltern in den Blick, die schon bei den Vorsorgeuntersuchungen ihrer Kinder beim Kinderarzt zur Mediennutzung beraten werden müssen. Auch die Bildungsinstitutionen haben längst noch nicht durchwegs verbindliche Mediennutzungskonzepte.Die rechtlichen Spielräume nationaler Regelungen sind eng, auch das zeigt die Bestandsaufnahme. Umso wich...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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