Gunnar Schupelius – Mein Ärger - Firma zockt Verein ab und bleibt ungestraft
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Gunnar Schupelius – Mein Ärger: Firma zockt Verein per Vorkasse ab und bleibt ungestraftDas Schild am Eingang zum Gerichtsgebäude in der Berliner Turmstraße mit Sitz von Amtsgericht Tiergarten, Landgericht I und StaatsanwaltschaftFoto: Soeren Stache/dpaGunnarSchupelius05.05.2026 - 17:54 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Eine Baufirma veruntreut 80.000 Euro Anzahlung ihres Kunden. Die Staatsanwälte meinen, das sei keine Straftat und ganz normal. Sind die noch normal?Diese Geschichte wird alle interessieren, die auf ihr Geld warten oder deren Geld veruntreut wurde. Ich habe den Beteiligten versprochen, die Namen nicht zu nennen, weil sie sich in einem Rechtsstreit befinden. Die Akten liegen uns vor:Ein Berliner Verein benötigt neue Fenster im Vereinshaus und beauftragt eine Fensterfirma mit dem Einbau. Die Firma verlangt Vorkasse, mit dem Argument, sie könne andernfalls die Fenster nicht bestellen. Der Verein zahlt 80.000 Euro an. Nun geschieht das Unerwartete: Die Firma begleicht mit dem Geld ihre Schulden und kauft keine Fenster ein. An den Verein schreibt der Geschäftsführer dazu im November 2024: „Das von Ihnen vorab überwiesene Geld wurde leider zu früh von anderen Institutionen abgebucht.“ In demselben Schreiben verspricht er, das Geld für die Fenster „bis zum Freitag zu besorgen“. Doch er besorgt es nie und die Fenster sind bis heute nicht gekauft. Verein stellt StrafanzeigeDer Verein stellte Strafanzeige – und jetzt geschah wieder etwas Unerwartetes: Der Staatsanwalt stellte das Ermittlungsverfahren im Dezember 2025 ein, die angerufene Oberstaatsanwältin bestätigte die Entscheidung im Januar 2026: keine Straftat! Mehr zum ThemaGunnar Schupelius – Mein Ärger: Berliner Justiz bevorzugt MigrantenBerlins Justizsenatorin hält Migrantenquote bei Richterstellen für verfassungswidrig.Sie kommentiert die verschwundenen 80.000 Euro so: „Diese, in der Realität kleinerer Unternehmen durchaus übliche Praxis allein gibt noch keinen Anlass, von einer St...




