Guinness-Pie: Eine Frage der Kruste
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{ "@context": "https://schema.org", "@type": "ImageObject", "url": "https://img.zeit.de/zeit-magazin/wochenmarkt/2026-04/guiness-pie-rezept-wochenmarkt-bild/super__620x413", "width": 620, "height": 413, "copyrightHolder": { "@type": "Person", "name": "\u00a9\u00a0Angelika Schwaff" } } Guinness-Pie © Angelika Schwaff Z+ (abopflichtiger Inhalt); Guinness-Pie: Eine Frage der Kruste Gegen wechselhafte Aprilabende hilft nur eines: sich in einen gemütlichen Pub träumen! Mit diesem Guinness-Pie gelingt das mühelos. Rustikal, zeitlos – und einfach gut. Ein Rezept von Angelika Schwaff Aktualisiert am 29. April 2026, 8:53 Uhr Schließen Veröffentlicht am etwas komplizierterüber 60 Minuten Es gibt eine Form von Fernweh, die rein gar nichts mit Palmen zu tun hat. Bei mir ist es die Sehnsucht nach dem britischen Landleben. Damit meine ich aber nicht etwa die weichgespülte Rosamunde-Pilcher-Welt, sondern die echte, raue Gemütlichkeit. Steinmauern, windgepeitschte Felder und hutzelige Dörfer am Ende der Welt, in denen man sich im Pub erst einmal den Regen von der Jacke schüttelt, bevor man ein Pint bestellt. Diese Romantisierung kommt nicht von ungefähr. Nach dem Abi tourte ich mit meiner Freundin Silke per Eisenbahn drei Wochen lang einmal rund um die Insel. Während der Rest unseres Jahrgangs in Südeuropa in der Sonne schwitzte, verliebten wir uns in die melancholische Weite der Highlands und die sanften Hügel der Cotswolds. Seitdem ist es um mich geschehen. Und wenn ich gerade nicht durch englische Grafschaften wandern kann, kommt eben – quasi als Fernwehmedizin – Guinness-Pie auf den Tisch.





