Fehlspekulationen und Milliarden-Verluste: Die fatalen Fehler der Versorgungswerke
Fehlspekulationen und Milliarden-Verluste : Die fatalen Fehler der VersorgungswerkeVon Dyrk Scherff14.04.2026, 09:19Lesezeit: 6 Min.Bildbeschreibung ausklappenZahnärzte und andere Freiberufler zahlen in Versorgungswerke statt in die gesetzliche Rente ein.Lucas BäumlDie Altersversorgung von Ärzten, Anwälten und Architekten ist durch Fehlspekulationen in Misskredit geraten. Was Versicherte nun tun können.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Bisher ging die Erzählung so: Wer in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen muss, hat Pech gehabt. Er bekommt die demographischen Probleme Deutschlands mit voller Wucht zu spüren. Immer weniger zahlen ein, immer mehr gehen in Rente. Das erhöht die Beiträge und lässt die Renten langsamer steigen. Wer stattdessen Arzt, Anwalt oder Architekt ist, hat hingegen Glück gehabt, hieß es immer. Angehörige dieser Berufsstände müssen nicht in die Rentenkasse zahlen, sondern dürfen zu einem Versorgungswerk. Dadurch bekommen sie deutlich mehr Rente als die gesetzlich Versicherten, weil die Werke die Beiträge an der Börse anlegen dürfen. Auch andere Freiberufler, die einer Berufskammer angehören, wie Steuerberater, Notare, Psychotherapeuten und Wirtschaftsprüfer, haben dieses Privileg. So weit die bisherige Behauptung. Doch nach einigen Fehlspekulationen von Versorgungswerken hat die Erzählung Risse bekommen, das positive Image steht infrage. Zudem hält sich die gesetzliche Rente mit ordentlichen Rentenerhöhungen besser als gedacht, bisher zumindest. * { font-size: 100%; margin: 0; padding: 0; } *, ::after, ::before { box-sizing: inherit; }المصدر: FAZ | Source: FAZ
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