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FDP: Wolfgang Kubickis Kehrtwende sorgt für Wirbel bei den Liberalen

سياسة
Der Spiegel
2026/04/05 - 12:15 513 مشاهدة
تحليل ذكي | AI Editorial Analysis

FDP-Vorsitz Kubicki kandidiert, Dürr duckt sich weg, Strack-Zimmermann stänkert Der bisherige Vorsitzende zieht sich zurück, ein 74-Jähriger soll das neue (und alte) Gesicht der FDP sein: Wolfgang Kub...

Aus der Partei kommt scharfe Kritik.

05.04.2026, 14.15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren...

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FDP-Vorsitz Kubicki kandidiert, Dürr duckt sich weg, Strack-Zimmermann stänkert Der bisherige Vorsitzende zieht sich zurück, ein 74-Jähriger soll das neue (und alte) Gesicht der FDP sein: Wolfgang Kubickis Kandidatur sorgt für Wirbel bei den Liberalen. Aus der Partei kommt scharfe Kritik. 05.04.2026, 14.15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern FDP-Mann Kubicki: Persönliche Eitelkeit? Foto: Britta Pedersen / dpa Die Ankündigung von Wolfgang Kubicki, für den FDP-Vorsitz zu kandidieren, wirbelt seine Partei durcheinander. Der bisherige Vorsitzende Christian Dürr, der nach den Wahlniederlagen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zunächst angekündigt hatte, Parteichef bleiben zu wollen, hat nach Medienberichten mittlerweile eine Kehrtwende hingelegt und zieht sich zurück. Dürr wolle den Weg frei machen und beim Parteitag Ende Mai nicht mehr antreten, um eine Zerreißprobe zu verhindern, schreibt die »Bild« . Das Blatt zitiert Dürr mit den Worten: »Ich habe keinen Zweifel daran, dass die FDP wieder erfolgreich sein wird. Die Voraussetzung ist eine geschlossene Formation. Ich leiste meinen Beitrag dazu, unterstütze Wolfgang Kubicki und werde nicht antreten.« Ein Kandidat zieht zurück, ein anderer macht weiterIm Schwesterblatt »Bild am Sonntag« meldet sich der 74-jährige Kubicki selbst zu Wort. »Ich will eine Partei, die mit neuem Selbstbewusstsein die politischen Debatten in diesem Land anführt, statt ihnen hinterherzulaufen«, so Kubicki. »Deutschland wartet nicht auf eine FDP, die sich in akademischen Diskussionen verzettelt, sondern auf eine, die dieses Land groß gemacht hat: klar im politischen Inhalt und ebenso klar in der Sprache.« Dem Bericht zufolge soll unter Kubicki der bayerische FDP-Mann Martin Hagen neuer Generalsekretär der Liberalen werden. View this post on Instagram Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung Kurz nach der verlorenen Bundestagswahl 2025 hatte Kubicki noch ganz anders geklungen. »Dass ich nicht die Zukunft der Partei bin, das weiß ich selbst«, hatte er damals erklärt. Und als die FDP-Europa- und Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann nach den verlorenen Landtagswahlen mit einer eigenen Kandidatur um den Parteivorsitz liebäugelte und dafür eine Doppelspitze mit ihrem alten Widersacher Kubicki ins Gespräch brachte, hatte der Norddeutsche ebenfalls auffällig zurückhaltend reagiert. Mehr zum Thema Partei in der Krise: Kubicki will FDP-Chef werden FDP in der Krise: Und wenn doch Wolfgang Kubicki antritt? Von Florian Gathmann Chaostage bei den Liberalen: Und gerade, als die FDP denkt, sie wäre ihren Chef los ... Von Florian Gathmann »Nicht die Zeit für persönliche Eitelkeiten«Jetzt also der Kurswechsel – und für den gibt es Rückenwind sogar aus der CDU. Der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen bezeichnete seinen langjährigen Weggefährten gegenüber als »derzeit das Gesicht der FDP, einer, den die Leute sehen und sofort wissen, wofür er steht«. Die Bekanntheit von Henning Höne ist dagegen längst nicht so ausgeprägt. Der Chef der NRW-FDP hatte ebenfalls seine Kandidatur um den Parteivorsitz angekündigt – und bekräftigte das am Sonntag auf Instagram noch einmal. »Mein Angebot an die Partei bleibt bestehen: Die FDP braucht einen Neustart.« View this post on Instagram Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung Als Marktwirtschaftler freue er sich über den anstehenden Wettbewerb mit Kubicki, schrieb Höne. Der 39-Jährige wird von Marie-Agnes Strack-Zimmermann unterstützt. Die reagierte am Sonntag im »Tagesspiegel«  scharfe Kritik an Kubickis Ankündigung. Es sei jetzt »nicht die Zeit für persönliche Eitelkeiten oder späte Selbstvergewisserung, nur weil dafür Raum entsteht«, sagte sie dem Bericht zufolge: »Die FDP muss von einer neuen Generation in die Zukunft geführt werden, nicht nur von alten Schlachtrössern.« Kubicki und sie selbst sollten ihre mediale Bekanntheit in den Dienst der Neuaufstellung der Partei stellen. »Aber gemeinsam mit der neuen Generation und nicht, indem wir ihr an der Spitze allein im Weg stehen.« him/dpa Startseite Feedback
المصدر: Der Spiegel | Source: Der Spiegel

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