Epstein-Skandal: Mandelson soll ein „Grenzfall“ gewesen sein
•Epstein-Skandal : Mandelson soll ein „Grenzfall“ gewesen seinVon Johannes Leithäuser, London21.04.2026, 13:58Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenPeter Mandelson am Montag in LondondpaIn der Man...
•Er verwahrt sich gegen den Vorwurf, falsch gehandelt zu haben.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Der frühere Amtschef des britischen Außenministeriums, Olly Robbins, hat s...
•Und das, obwohl die für die Überprüfung zuständige Behörde zuvor gegen die Freigabe votiert hatte.
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Epstein-Skandal : Mandelson soll ein „Grenzfall“ gewesen seinVon Johannes Leithäuser, London21.04.2026, 13:58Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenPeter Mandelson am Montag in LondondpaIn der Mandelson-Affäre sagt der frühere Amtschef des britischen Außenministeriums aus. Er verwahrt sich gegen den Vorwurf, falsch gehandelt zu haben.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Der frühere Amtschef des britischen Außenministeriums, Olly Robbins, hat sich dafür gerechtfertigt, im Januar 2025 dem damaligen designierten britischen Botschafter in Washington, Peter Mandelson, einen erweiterten Sicherheitsstatus gewährt zu haben. Und das, obwohl die für die Überprüfung zuständige Behörde zuvor gegen die Freigabe votiert hatte. Robbins sagte am Dienstag bei einer Befragung im Unterhaus, alle Regularien seien eingehalten worden. Der Amtschef ist der höchste Beamte im Ministerium, vergleichbar mit einem deutschen Staatssekretär.Robbins beteuerte in einer Aussage vor dem Auswärtigen Ausschuss des Unterhauses, ihm gegenüber habe der Chef der Überprüfungsbehörde nicht definitiv klargemacht, dass Mandelson keine Sicherheitsfreigabe für die höchste Geheimhaltungsstufe erhalten werde. Es habe vielmehr geheißen, dass die Überprüfer zwar dazu neigten, die Freigabe nicht zu erteilen, dass sie in Mandelson jedoch „einen Grenzfall“ sähen. Gemeinsam hätten sie dann Regelungen und Einschränkungen festgelegt, die es möglich machten, Mandelsons Freigabe doch zu genehmigen.Starmer sieht es andersRobbins gab an, sein Haus habe in jenen Tagen im Januar 2025 unter hohem Druck gestanden, die Entsendung Mandelsons voranzutreiben. Seine Nominierung sei bereits im Dezember zuvor öffentlich gemacht worden, die Zustimmung des Königs habe vorgelegen, das Agrément, also das Einverständnis der (alten) amerikanischen Regierung, sei bereits eingetroffen gewesen.Olly Robbins am Dienstag im Unterhaus auf einem Standbild der vom Parlaments-TV übertragenen AnhörungAFPDie Regierungszent...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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