Drei Tote bei Gas-Unfall - Sie starben, weil sie ihre Kollegen retten wollten
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Drei Tote bei Gas-Unfall: Sie starben, weil sie ihre Kollegen retten wolltenBürgermeisterin weint um die Toten aus der GerbereiHier in der Gerberei kam es zu dem tragischen UnglückFoto: 5VISION.NEWSMichaelaSteuer17.04.2026 - 22:41 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenRunkel (Hessen) – Es war der verzweifelte Versuch, einander nicht im Stich zu lassen, der in einer Katastrophe endete: In der Lederfabrik unweit der Lahn wollten Kollegen ihre Kameraden vor dem Tod bewahren – und verloren dabei ihr eigenes Leben. Sie stürmten los, um zu retten, doch für drei von ihnen gab es kein Zurück mehr. Dieser selbstlose Einsatz verwandelte den tragischen Arbeitsunfall, der den Ort fassungslos zurücklässt. Und noch immer schweben zwei weitere Männer in Lebensgefahr.Arbeiter verunglückten, als sie Kollegen retten wolltenNach bisherigen Erkenntnissen starben die Männer im Alter von 38 bis 59 Jahren, in einer Grube, in der Abfallstoffe der Gerberei aufgefangen werden, so die Polizei auf BILD-Anfrage. Dort hatte sich womöglich Kohlenmonoxid angesammelt. Das toxische Gas ist geruchs- und farblos und dadurch besonders tückisch. Vermutlich hatte ein Mitarbeiter in der Grube das Bewusstsein verloren, seine Kollegen verunglückten beim Versuch, ihn zu retten. Feuerwehrleute in Schutzanzügen holten die Männer aus der Grube. Bei drei von ihnen schlugen alle Wiederbelebungsversuche fehl. Ärzte konnten nur noch ihren Tod feststellen.Die Gerberei war am Freitag geschlossenFoto: Sascha Ditscher/dpaBürgermeisterin Antje Hachmann nimmt die Lebensgefährtin von Michael B. fest in die Arme, weint mit ihrFoto: Andreas ArnoldRunkels Bürgermeisterin Antje Hachmann kann das Unglück, das über ihr Städtchen kam, einfach nicht fassen. Sie bricht in Tränen aus, als sie am Freitag zur Lederfabrik kommt. Das 200 Jahre alte Unternehmen liegt unweit der Lahn. Die parteilose Politikerin steht der 9500-Einwohner-Gemeinde in Hessen seit 2025 vor und erfuhr bei einem Auswärtstermin von dem Unglück: „Ich war...


