Donald Trump erhöht Zölle auf Autos und Lkw auf 25 Prozent
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Trump erhöht Zölle auf Autos und Lkw aus der EU auf 25 Prozent Auf Fahrzeuge, die aus der EU in die USA eingeführt werden, fallen US-Präsident Trump zufolge ab kommender Woche höhere Zölle an. Der Grund: Die EU habe sich nicht an das vereinbarte Handelsabkommen gehalten. 01.05.2026, 18.15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (1 Minute) 1 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern US-Präsident Donald Trump Foto: Daniel Torok / White House / ZUMA Press Wire / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Fahrzeug-Exporte aus EU-Staaten in die USA werden teurer. US-Präsident Donald Trump verkündete am Freitag auf seiner Plattform Truth Social, er wolle Zölle auf Autos und Lastwagen erhöhen. Ab der kommenden Woche fallen demnach Zölle in Höhe von 25 Prozent an. Trump begründete den Schritt mit dem Vorwurf, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte. Es war zunächst unklar, auf welche Punkte sich Trump mit der Aussage bezog. Die EU und die USA hatten im September 2025 ein umfassendes Handelsabkommen für zahlreiche Bereiche abgeschlossen. Das hatte die US-Zölle auf Fahrzeuge und Ersatzteile aus der EU auf 15 Prozent begrenzt, während für viele andere Handelspartner 25 Prozent galten. Die EU verpflichtete sich dabei, ihre Zölle auf alle US-Industriegüter abzuschaffen und einen bevorzugten Marktzugang für eine Vielzahl von US-Meeresfrüchten und Agrarerzeugnissen wie Milchprodukten, Schweinefleisch oder Sojaöl zu gewähren. Trump hatte der EU immer wieder vorgeworfen, die USA auszunutzen und auf den Handelsüberschuss der EU bei Waren verwiesen. Brüssel argumentierte, Washington berücksichtige dabei nicht die starke Position der USA bei Dienstleistungen, besonders im Bereich des Internets. Die Ankündigung erfolgte kurz nachdem Trump Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) scharf kritisiert hatte. Trump forderte Merz auf, sich auf die Beendigung des Ukrainekriegs zu konzentrieren, anstatt sich in die Angelegenheiten Irans »einzumischen«. Zudem solle Merz »sein marodes Land in Ordnung bringen«, erklärte Trump am Donnerstag in Onlinemedien. Deutschland ist für einen großen Teil der Autoexporte aus der EU verantwortlich und würde von höheren Zöllen vermutlich hart getroffen werden. In Kürze mehr auf SPIEGEL.de jah/AFP/dpa/Reuters Startseite Feedback



