DFB-Frauen: Das steckt hinter Wücks Kritik
•DFB-Frauen : Das steckt hinter Wücks Kritik Ein Kommentar von Marc Heinrich15.04.2026, 15:45Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenTrotz des 5:1-Siegs über Österreich ist Bundestrainer Christan Wü...
•Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Zehn Jahre vergehen im Spitzensport nicht ohne Weiteres, sie hinterlassen Spuren.
•Seit dem Olympiasieg von Rio 2016 steht bei den deutschen Fußballfrauen eine Zahl im Raum, die sich nicht wegdiskutieren lässt.
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DFB-Frauen : Das steckt hinter Wücks Kritik Ein Kommentar von Marc Heinrich15.04.2026, 15:45Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenTrotz des 5:1-Siegs über Österreich ist Bundestrainer Christan Wück nicht vollends zufrieden.dpaBundestrainer Christian Wück plagt kein Miesepeter-Reflex, er macht Ansprüche klar: Spitze ist das noch nicht, was die DFB-Frauen liefern. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Zehn Jahre vergehen im Spitzensport nicht ohne Weiteres, sie hinterlassen Spuren. Seit dem Olympiasieg von Rio 2016 steht bei den deutschen Fußballfrauen eine Zahl im Raum, die sich nicht wegdiskutieren lässt. Sie markiert eine titellose Strecke und den Abstand zur Weltspitze, der gewachsen ist. Der Abend von Nürnberg, an dem Sara Däbritz verabschiedet wurde, führte beides vor Augen: Erinnerung an Glanzzeiten und die Hoffnung, dass sich der Kreis bei der Weltmeisterschaft in Brasilien in 15 Monaten wieder schließen könnte. Die Gegenwart liefert Argumente für Zuversicht.Das 5:1 gegen Österreich erfüllte keine Spektakel-Sehnsüchte. Es war ein weiterer Schritt in einer Qualifikation, die Deutschland bislang ohne Probleme absolviert: Dritter Erfolg, 14:1 Tore – das spricht für Souveränität und eine Rollenverteilung, die funktioniert. Christian Wück verzichtet momentan bewusst auf Experimente, weil er weiß, dass Verlässlichkeit in dieser Phase mehr Gewicht hat als mutige Rotationen.Sein Team spielt aktiver, greift früher an, schaltet schneller um. Die Idee, selbstbestimmt zu agieren, ist erkennbar. Dass der Bundestrainer trotz des deutlichen Resultats den Satz vom „clevereren Gewinnen“ betont, ist kein Miesepeter-Reflex, sondern Ausdruck des gewachsenen Anspruchs: Wer zu den großen Nationen gehören will, muss auch gegen kleinere Gegner Überlegenheit fehlerloser ausspielen.Neue FührungsspielerinnenDer eigentliche Fortschritt liegt ohnehin tiefer. Nach den Rücktritten der Führungskräfte Alexandra Popp, Marina Hegering und Svenja Huth hat sich ein neues Gefüge geb...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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