Choreograph Glen Tetley 100: Huch, die Jungfrau ist ein Mann!
•Choreograph Glen Tetley 100 : Huch, die Jungfrau ist ein Mann!Von Wiebke Hüster29.04.2026, 11:40Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenSzene aus „Ricercare“ mit Anna Osadcenko und Friedemann Vogel...
•Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Sie waren fast gleich gleich alt, John Cranko, Jahrgang 1927, und Glen Tetley, Jahrgang 1926, und wenn sie auch an unterschiedlichen Institutionen als T...
•Nicht nur entstanden Tanztheater und zeitgenössischer Tanz aus dem Modernen Tanz, entwickelte sich der neoklassische Tanz immer weiter, es konnten sich Einflüsse mischen.
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Choreograph Glen Tetley 100 : Huch, die Jungfrau ist ein Mann!Von Wiebke Hüster29.04.2026, 11:40Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenSzene aus „Ricercare“ mit Anna Osadcenko und Friedemann Vogel in „Tribute to Tetley“ in StuttgartStuttgarter BallettIm Reich der unbegrenzten Bewegungsmöglichkeiten: Das Stuttgarter Ballett huldigt dem Tänzer und Choreographen Glen Tetley, der vor hundert Jahren geboren wurde. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Sie waren fast gleich gleich alt, John Cranko, Jahrgang 1927, und Glen Tetley, Jahrgang 1926, und wenn sie auch an unterschiedlichen Institutionen als Tänzer und Choreographen gearbeitet hatten, so verband sie doch Generationszugehörigkeit und das Internationale ihre Karrieren. Nicht nur entstanden Tanztheater und zeitgenössischer Tanz aus dem Modernen Tanz, entwickelte sich der neoklassische Tanz immer weiter, es konnten sich Einflüsse mischen. Das große Wort von der Freiheit der Kunst hatte für diese Generation eine ganz praktische Bedeutung. Es hieß, dass sie als Choreographen ihre Musik frei wählen konnten, dass sie nicht-akademische, außer-tänzerische Bewegungen in klassisch basierte Tänze integrieren konnten – so auch in Stuttgart, wo Tetley nach Crankos Tod 1973 einsprang und der Company als Choreograph und Direktor über die schlimmste erste Zeit des Verlusts hinwegzuhelfen versuchte. Geboren am 5. Februar vor 100 Jahren in Cleveland, wurde Tetley im Klassischen Tanz ausgebildet, sogar bei George Balanchine, studierte aber auch bei Hanya Holm, einer berühmten modernen Tänzerin. Das Stuttgarter Ballett, das sich dem Erbe Tetleys verpflichtet fühlt, huldigt dem Choreographen jetzt mit einem dreiteiligen Abend. Tetley-Ballette stünden auch anderen Ensembles gut an. Man wendet sich einfach an „Glen Tetley Legacy“, wenn man eines aufführen möchte. In Stuttgart hat Alexander Zaitsev „Voluntaries“ von 1973 und „Le Sacre du Printemps“ von 1974 einstudiert und Bronwen Curry den zwischen diesen Hauptwerken gezeig...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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