Autorin über Einrichtungsstil - „Warum mich Minimalismus nicht glücklich macht“
•Autorin über Einrichtungsstil: „Warum mich Minimalismus nicht glücklich macht“Weiße Wände, leere Flächen, kaum Deko: Für viele ist Minimalismus ein Traum – für Redakteurin Lena Hackauf fühlt sich ein...
•Weiße Wände, freie Flächen und kaum Deko machen eine minimalistische Einrichtung aus.
•Für viele ist das Stil und Kontrolle.
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Autorin über Einrichtungsstil: „Warum mich Minimalismus nicht glücklich macht“Weiße Wände, leere Flächen, kaum Deko: Für viele ist Minimalismus ein Traum – für Redakteurin Lena Hackauf fühlt sich ein solches Zuhause oft ungemütlich anFoto: Getty ImagesLenaHackauf16.04.2026 - 17:26 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenMinimalismus ist seit Jahren Trend. Weiße Wände, freie Flächen und kaum Deko machen eine minimalistische Einrichtung aus. Für viele ist das Stil und Kontrolle. Doch für myHOMEBOOK-Redakteurin Lena Hackauf fühlt sich das leere Wohnen nicht nach Zuhause an. Ein „gemütliches Zuhause, minimalistisch eingerichtet“ hört sich für die Autorin nach einem Widerspruch an.Minimalismus verspricht Ruhe – und macht DruckIn der Praxis heißt Minimalismus: gedeckte Farben, viel Beige, Weiß und Holz. Alles wirkt aufgeräumt, glatt, durchdacht. Für mich sehen viele dieser Wohnungen aus wie Showrooms.Ich bin für bewussten Konsum, ja. Aber Minimalismus kippt schnell ins Dogmatische. Jedes Objekt wird bewertet. Alles muss sofort weggeräumt werden. Ein liegen gelassener Brief stört das Bild. Das soll entspannen? Für mich erzeugt es Druck.Weniger besitzen ist oft ein PrivilegWas mich stört: Minimalismus wird oft moralisch aufgeladen. Wer wenig hat, gilt als reflektiert und nachhaltig. Doch bewusst wenig zu besitzen, ist häufig ein Privileg.Ich würde es so formulieren: Minimalismus ist wie ein Cosplay von Armut, performativ reduziert, obwohl im Hintergrund teilweise großer Wohlstand steht. Die „leere“ Villa von Kim Kardashian, US-amerikanische Medienpersönlichkeit, zeigt das deutlich. Große Räume, kaum Möbel. Doch diese Leere ist ein teures Stilmittel. „Quiet Luxury“ heißt das neue Statussymbol, das alten Prunk abgelöst hat.Der Inhalt ist leider nicht mehr verfügbar.Nachhaltig? Nicht automatischOft heißt es, Minimalismus sei gut fürs Klima. Weniger Konsum, weniger CO2. Laut „Quarks“ ist es aber nicht so einfach. Wer radikal ausmistet, produziert Abfall. Und nicht selten...المصدر: Bild | Source: Bild
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