AfD-Umfragewerte steigen: Politbarometer sieht Partei erstmals vor der Union
Repräsentative Umfrage Politbarometer sieht AfD erstmals vor Union Die rechtsextreme AfD ist einer Umfrage des ZDF erstmals stärkste Kraft geworden. Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz und seiner Regierung sinkt auf ein Rekordtief. 17.04.2026, 10.24 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Alice Weidel und Tino Chrupalla Foto: Fabrizio Bensch / REUTERS if (typeof(Event) === 'function') {window.dispatchEvent(new Event('POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY'));} Die AfD ist nun auch im ZDF-»Politbarometer« erstmals stärkste Kraft. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU laut Forschungsgruppe Wahlen nur noch auf 25 Prozent (minus 1 Prozentpunkt im Vergleich zu Ende März). Die AfD läge unverändert bei 26 Prozent. Die SPD würde nur noch zwölf Prozent (minus 1) erreichen und damit auf ihren Tiefstwert in dieser Umfrage fallen. Damit hätte Schwarz-Rot keine parlamentarische Mehrheit mehr. Die Grünen könnten mit 14 Prozent (minus 1) rechnen, die Linke würde auf 11 Prozent (plus 1) zulegen. Die FDP, die in den vergangenen Monaten mangels ausreichender Nennungen nicht einzeln ausgewiesen wurde, käme auf drei Prozent. Für die repräsentative Umfrage wurden vom 14. bis 16. April 1355 Wahlberechtigte befragt.YouGov sieht noch größeren AfD-VorsprungDie Forschungsgruppe Wahlen ist nicht das erste Institut, das die AfD vor der Union sieht. Auch in aktuellen Umfragen von YouGov, Insa und Forsa ist die Partei stärkste Kraft, bei Insa und Forsa liegt sie jedoch eher knapp vorn. Am stärksten ist der Vorsprung vor der Union bei YouGov: Bei der Sonntagsfrage kommt die AfD hier auf 27 Prozent (plus 1 Prozentpunkt im Vergleich zum Vormonat), während die CDU/CSU um drei Prozentpunkte auf 23 Prozent abrutscht. Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachla...المصدر: Der Spiegel | Source: Der Spiegel
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