3-Milliarden-Deal in den USA - Deutsche Hightech-Firma geht nach Amerika
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3-Milliarden-Dollar-Deal in den USA: Deutsche Hightech-Firma geht nach AmerikaTerra-Quantum-CEO: „Wir haben kein Ideenproblem, wir haben ein Umsetzungsproblem.“Markus Pflitsch (54) wird in der Branche „Mr. Quantum“ genannt: Sein Unternehmen geht für den Milliarden-Börsengang in die USAFoto: Sascha Baumann/all4foto.deJasperBitter10.04.2026 - 14:45 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenNew York – Nächster Rückschlag für Deutschland: Ausgerechnet eines der aussichtsreichsten Tech-Unternehmen Europas geht an die US-Börse. Das Quanten-Unternehmen Terra Quantum strebt einen Börsengang an der Nasdaq an – Bewertung: rund 3,25 Milliarden Dollar. Statt Europa setzt die Firma bewusst auf den Kapitalmarkt in den USA.Wie die „FAZ“ berichtet, sieht Gründer Markus Pflitsch (54) dort die besseren Bedingungen für Wachstum und Aufträge. Dabei geht es um eine Schlüsseltechnologie der Zukunft.Quantencomputer gelten als nächste große Tech-Revolution. Sie können Probleme extrem schnell lösen – etwa bei der Entwicklung neuer Medikamente, in der Industrie oder bei komplexen Logistikprozessen. Gleichzeitig könnten sie eines Tages jede heutige Verschlüsselung knacken – ermöglichen aber auch völlig neue, sichere Schutzverfahren. Genau hier setzt Terra Quantum an: Das Unternehmen entwickelt Software, die bestehende Computer schneller macht und Daten schon heute gegen künftige Quantenangriffe absichert.Quantencomputer des Start-ups IQM: Europa ist stark in der Forschung – beim Geschäft haben die USA oft die Nase vornFoto: Sven Hoppe/dpaWarum also der Gang in die USA?„Wer ein globales Tech-Unternehmen aufbauen will, muss dorthin gehen, wo Kapital, Nachfrage und Tempo zusammenkommen, und das ist derzeit ganz klar die USA. Dort wird nicht nur über Innovation geredet, dort wird sie finanziert und gekauft. Europa diskutiert leider oft noch, während Amerika schon umsetzt“, sagt Gründer Markus Pflitsch zu BILD. Trotz der klaren Entscheidung fällt ihm der Schritt nicht leicht. Als „Kultur-Euro...



